Kreta

Wir sind in A.Nikolaos noch immer in der Marina. Der Meltemi bläst und wir warten auf besseres Wetter um nach Norden zu segeln.

Inzwischen machen wir Landausflüge.

Knossos

Knossos, nur wenige Kilometer außerhalb der kretischen Hauptstadt Heraklion gelegen, ist die wichtigste archäologische Ausgrabungsstätte auf der Insel. Seit der Entdeckung Ende des 19. Jahrhunderts ist der Palast von Knossos weltbekannt. Die aufwendigen Ausgrabungen zu Anfang des 20. Jahrhundert wurden von dem aus England stammenden Sir Arthur Evans geleitet. Mit erheblichen finanziellen Mittel begann er den riesigen Palast wieder aufzubauen.




Heraklion
Heraklion, auch Iraklio, Heraklio oder Iraklion geschrieben, ist mit 170.000 die größte Stadt auf Kreta und die fünftgrößte Stadt von Griechenland. Während der minoischen Zeit war in der Nähe der berühmte Hafen von Knossos. Es ist  die Hauptstadt von Kreta. Viele Touristen finden die Stadt wenig attraktiv, andere jedoch lieben Heraklion. Im Zentrum befindet sich eine kleine Altstadt mit Fußgängerzone. Der Rest der Stadt besteht aus neueren Betonbauten.




Über Land







 Spinalonga -  eine ehemalige Leprakolonie
Im 15. Jahrhundert errichteten die Venezianer auf Spinalonga eine Burg bzw. ein riesiges Fort. 1669 eroberten die Türken Kreta. Jedoch hielten die Venezianer, trotz heftiger türkischer Angriffe, noch fast 50 weitere Jahre die Festung Spinalonga. Ein Fort mit solch dicken Mauern war zu dieser Zeit praktisch uneinnehmbar. Bis die Türken um das Jahr 1900 Kreta endgültig verließen, diente die mächtige Burg als Wohnraum für türkische Siedler.  
Die Lepra war zu dieser Zeit (etwa 1900-1950) eine hochansteckende, gefährliche und unheilbare Krankheit. Niemand konnte geheilt werden - also erwartete die Leprakraken in Spinalonga ein lebenslanger Aufenthalt. In Spitzenzeiten waren über 1.000 Kranke auf der Insel, die nur durch wenige hundert Meter Meer von Kreta getrennt ist.. Dies blieb so bis etwa 1953 die ersten wirksamen Lepramedikamente gefunden wurden. Ungefähr acht Jahre später wurde die Leprastation Spinalonga überflüssig und aufgelöst. Viele Bewohner konnten die Leprainsel überglücklich geheilt verlassen.







(http://www.kreta-reise.info/Hauptseiten/spinalonga.htm)

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